Was macht den Geschmack eines Weines aus?

Anbaugebiet

Beim Anbaugebiet spielen das Klima, die Bodenbeschaffenheit und natürlich die Lage mit die wichtigsten Rollen. Das Anbaugebiet rund um den Gardasee bietet klimatisch, topographisch und von der Beschaffenheit des Bodens ganz andere Bedingungen als beispielsweise die Anbaugebiete am Ätna auf Sizilien.

Rebsorte

Die Rebsorte nimmt Einfluss auf den Charakter des Weines und gibt dem Winzer auch vor, welche Herstellungsmethoden gewählt werden müssen. Farbe, Aroma und Ertrag einer Rebe sind nur einige Faktoren, die eine Rebsorte ausmachen.

Herstellung

Die Herstellung beginnt noch an der Rebe. Die Art und Weise der Pflege der Rebe während der verschiedenen Wachstumsphasen ist ebenso wichtig wie die Ernte selbst. So lautet eine bekannte Winzer-Weisheit: „der Jahrgang ist immer nur so gut wie der schlechteste Erntehelfer“.
Auch die Handhabung der Maische und der Produktions- und Reifeprozess kann vielfältig gesteuert werden. Der Kellermeister steuert die Herstellung und kennt alle Variablen und Einflussfaktoren seiner Weine.

Lagerung

Die Lagerung und der Ausbau in einem Holzfass üben einen entscheidenden Einfluss auf den Geschmack des Weines aus. Neben der Holzart, der Fassgröße bzw. dem Verhältnis von Oberfläche zu Volumen und Alter (durchlaufene Ausbauzyklen), spielt die grundsätzliche chemische Reaktionsbereitschaft des Weines mit Sauerstoff eine der wichtigsten Rollen.



Carlo Polizzi